Wir sind schon 6:00 am munter und freuen uns auf unser erstes großes Ausflugsziel, Skagway. Draussen
sind es höchstens 5�C und der Weg zur Dusche ist ziemlich kalt. Nach dem Frühstück helfe ich
Stefan den Wohnwagen startklar zu machen, Wasserschlauch abschrauben, Stromkabel abziehen und alles verstauen.
Danach brechen wir nach Alaska auf. Unser erster Halt ist am Emerald Lake, er schimmert in den Farben
grün und blau. Das Wetter ist allerdings nicht gerade berauschend. Es ist sehr windig und regnet ein
wenig. Bald sitzen wir wieder im Auto bei aufgedrehter Heizung. Auf unserem Weg sehen wir viele Schautafeln
mit Geschichten über die vergangene Goldrauschzeit. Da muß natürlich bei jeder angehalten
werden, schließlich ist Stefan dabei! An der Grenze zur USA bekommen wir einen wunderschönen
Stempel in unseren Reisepass und werden 20 kanadische Dollar los. Skagway ist eine im Westernlook erhaltene
Stadt, die wahrscheinlich nur aus Touristen besteht. Das tollste ist die Eisenbahn und der kleine Bahnhof, in
dem es, wie in allen anderen Gebäuden, einen Souvenir Shop gibt. Nun sind wir also in Alaska, aber
anstatt Eskimos und Eisbären sehen wir Touristen und Regen.
Auf dem Rückweg traue ich mich das erste mal ans Steuer. Stefan ist so geschafft, daß er mich ohne
weiteres auch mal fahren läßt. Zur Übernachtung haben wir uns das "Tagish Lake Resort"
ausgesucht. Wir fahren von der Straße auf einen kleinen Feldweg. 13 km später, wir sind ganz
schön durchgeschüttelt, werden wir durch eine traumhafte Kulisse belohnt. Leider gibt es hier keine
Hook-Ups, so probieren wir das erste mal die Dusche im Camper aus - eigentlich gar nicht so schlecht.

Emerald Lake.
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Am Windy Arm...
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des Tagish Lake.
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Das Visum vom Grenzübergang Skagway.
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Ein Bauzug der White Pass & Yukon Route unterwegs.
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Die dampfbetriebene Schneefräse ist immer noch in Betrieb.
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Das Bahnhofsgebäude der White Pass & Yukon Route.
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Eines der ältesten Häuser in Skagway.
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