Wir sind schon sehr stolz auf uns, das wir verhältnismäßig früh aufstehen. Es nieselt ein
wenig. Nach Frühstück und Dumping fahren wir Richtung Lytton. Von dort auf die 12 Richtung Lillooet.
Am Zusammenfluß von Thompson und Fraser River wird gerade gebaut. Deshalb machen wir nur einen schneller
Videodreh und weiter geht's durch das Tal des Fraser Rivers - eine schöne Landschaft. In Lillooet geht es
ins Zentrum auf der Suche nach Benzin und dem deutschen Bäcker, der hier laut Reiseführer sein soll.
An der Tankstelle ist Stefan glücklich, denn er probiert DirectPayment - direktes Bezahlen mit der
Kreditkarte - aus und es funktioniert. Beim deutschen Bäcker kaufen wir erstmal richtiges Brot und
Kuchen. Dann geht es weiter in den Lebensmittelmarkt, um Wasser zu kaufen. Doch leider gibt es auch hier
keines mit Sprudel. Dafür steht auf dem Rückweg ein Zug auf der Strecke und Stefan kann mal in Ruhe
die 3-er Formation Lokomotiven fotografieren. Er ist sehr wahrscheinlich der einzige, der sich über die
halbstündige Zwangspause freut, denn der Zug steht mitten auf einem Bahnübergang. Dann geht es zum
Seton Lake, wo wir den Kuchen bei einer Tasse Tee/Cappucino genießen. Hier fährt dann auch der Zug,
der vorher herumstand, vorbei und diesmal kann man Anfang und Ende sehen, da er am See entlang kurvt. Auf
einer sehr reizvollen Strecke (Duffy Lake Road) fahren wir Richtung Pumperton und zum Nairn Falls Provincial
Park. Dort gibt es sehr interessante Wasserfälle zu erlaufen, wo das Wasser teilweise unterirdisch
weiterfließt. Doch leider ist Stefans Akku leer, ups gemeint ist natürlich der von der Videokamera.
So gibt es nur Fotos - zu dumm! Dann dürfen wir an einem Bahnübergang einem Güterzug mit 3 + 4
+ 1 Loks zuschauen. Weiter geht es zu den Brandywine Falls, die so ähnlich wie die Helmcken Falls sind.
Durch Wolken und Regen geht es jetzt durch Whistler und Squamish auf den Portean Cove Provincial Park
Campground zum übernachten. Es ist ziemlich teuer und direkt an der Bahnlinie gelegen. In der Nacht
wecken uns 3 lange Güterzüge. Aber dafür stehden wir direkt an der Pazifikküste.

Dieser Zug hatte offensichtlich ein technisches Problem, denn er stand auf der Strecke und blockierte
einen Bahnübergang, was wohl nur Stefan erfreute.
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Derselbe Zug schlängelt sich am Seton Lake entlang. Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass
er dreimal auftaucht und das mitten im Zug ebenfalls Lokomotiven eingespannt sind (zu erkennen an der
rot-weiß-blauen Lackierung).
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Die Nairn Falls mit ihren charakteristischen "Pot Holes". Im Wasser transportierte Steine schleifen mit
der Zeit Löcher in den Fels, die sich unter der Wasseroberfläche verbinden. Das Wasser
fließt dann wie hier unterirdisch.
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